Pius Bürge wird sein Amt als Präsident des Zweckverbandes Seelsorgeeinheit Unteres Toggenburg (SEUT) auf Ende der laufenden Amtsdauer im Dezember 2027 abgeben. Für eine weitere Amtsperiode steht er nicht mehr zur Verfügung. Ausschlaggebend für diesen Entscheid ist insbesondere die hohe zeitliche Beanspruchung des Präsidiums. Der Verwaltungsrat wird den Nachfolgeprozess im Oktober 2026 einleiten.
Pius Bürge hat den Verwaltungsrat frühzeitig über seinen Entscheid informiert, um eine sorgfältige Planung und geregelte Übergabe zu ermöglichen.
Das Präsidium beansprucht auf verschiedenen Ebenen deutlich mehr Zeit, als sich mit dem offiziellen Pensum und seinen weiteren beruflichen und familiären Verpflichtungen langfristig vereinbaren lässt.
Die bisherige Amtszeit von Pius Bürge war von vielfältigen organisatorischen und inhaltlichen Herausforderungen geprägt. Es konnten viele Grundlagen geschaffen, Zuständigkeiten geklärt und wichtige Prozesse optimiert werden. Ein wichtiger Entwicklungsschritt war zudem die Einsetzung der Geschäftsleitung. Dadurch konnten zahlreiche Abläufe professionalisiert und effizienter gestaltet werden. Weitere organisatorische und inhaltliche Entwicklungen sind vorgesehen. Sie betreffen insbesondere die Organisation und die Zuständigkeiten innerhalb der SEUT, das Seelsorgekonzept sowie die strategische Ausrichtung der Jugendarbeit.
«Bis zum Ende meiner Amtszeit werde ich die anstehenden Projekte gemeinsam mit dem Verwaltungsrat weiterhin aktiv mitgestalten und meine Funktion als Präsident des Verwaltungsrates unverändert wahrnehmen», bekräftigt Pius Bürge.
Der Verwaltungsrat wird den Prozess zur Regelung der Nachfolge an seiner Sitzung im Oktober 2026 in die Wege leiten.